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Der Schuldzuweiser: Zu Personalisierungen und Selbstbezügen in Pressekommentaren einer schwedischen und einer deutschen Tageszeitung
Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald.
Umeå University, Faculty of Arts, Department of language studies.
2012 (German)In: Persuasionsstile in Europa: Methodologie und Empirie kontrastiver Untersuchungen zur Textsorte Pressekommentar / [ed] Hartmut E. Lenk/Marjo Vesalainen, Hildesheim/Zürich/New York: Georg Olms Verlag , 2012, 1, 251-274 p.Chapter in book (Refereed)
Abstract [de]

Kommentare in der Tagespresse gelten als Texte, die meinungsäußernd sowie meinungsbildend angelegt sind. Idealiter liegt ihre Funktion in der Auslegung von Sachverhalten, der Einordnung von aktuellem Geschehen, der Bewertung von z.B. politischen Debatten und der Abschätzung von künftigen Entwicklungen. Jene primär argumentativen Texte sind bewusst aus der Position eines Kommentators formuliert (Burger 1990). Dieser verfolgt in seinem persuasiven Handeln vorwiegend das Ziel, dem Leser seine subjektive Einschätzung eines Sachverhalts zu vermitteln und ihn mit seiner Sichtweise zu erreichen. Zur Verfolgung dieses Ziels wird Akzeptanzwerbung unter Anderem auf argumentatorischer und stilistisch-rhetorischer Ebene betrieben (Lüger 2001).

 

Die vorliegende Untersuchung stützt sich auf zu Beginn des Jahres 2011 veröffentlichten politischen Kommentaren der Tageszeitungen Dagens Nyheter (DN) und Süddeutsche Zeitung (SZ). In kontrastierender Weise werden kommunikative Maßnahmen der Kommentatoren zur Werbung um Akzeptanz beim Leser analysiert. Insbesondere sind Auffälligkeiten bei der personalisierten Ausrichtung der Kommentare zu erkennen. Zum einen lässt sich bei deutschen Kommentaren eine Zuschreibung von politischen Sachverhalten auf einzelne Akteure feststellen, wohingegen die schwedischen Kommentatoren zumeist einen breiteren und somit komplexeren Verantwortungsrahmen für politische Vorgänge wählen. Zum anderen zeichnen sich die schwedischen Kommentare durch explizite Selbstbezüge aus, die wiederum in den verschiedenen Formen auf der deutschen Seite gar nicht vorkommen. Ferner lassen sich offensichtliche Unterschiede beim Aufbau der Kommentare insbesondere hinsichtlich der Überschriftsgestaltung erkennen. So werden häufig bei DN kurze Zitate aus dem Kommentartext gesondert hervorgehoben. Hierbei wird eine akzeptanzbildende Funktion deutlich, bei der die Kompetenz des Kommentators implizit dargestellt wird.

Place, publisher, year, edition, pages
Hildesheim/Zürich/New York: Georg Olms Verlag , 2012, 1. 251-274 p.
Series
Germanistische Linguistik, 218-219
Keyword [de]
Tagespresse, Textfunktionen, meinungsäußernd, meinungsbildend, Akzeptanzwerbung
National Category
Humanities
Research subject
German
Identifiers
URN: urn:nbn:se:umu:diva-59511ISBN: 978-3-487-14816-8 (print)OAI: oai:DiVA.org:umu-59511DiVA: diva2:552809
Available from: 2012-09-17 Created: 2012-09-17 Last updated: 2012-09-18Bibliographically approved

Open Access in DiVA

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By author/editor
Malmqvist, Anita
By organisation
Department of language studies
Humanities

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